Frage der Woche:

Wie kann ich mich gegen Cybermobbing wehren?

Egal, woher die Attacken kommen, warte nicht darauf, dass die Angreifer die Lust verlieren. Lass dir auch nicht einreden, dass du sie durch dein Verhalten dazu aufgefordert hast.

Cybermobbing ist eine Straftat und durch nichts zu entschuldigen. Darum sprich so früh wie möglich mit deinen Eltern oder anderen Erwachsenen. Schreibt gemeinsam einen Bericht über alle Ereignisse und sammelt Beweise. Damit wendet ihr euch an eine Beratungsstelle. Viele Adressen findest du unter mobbing-schluss-damit.de. In den Beratungsstellen arbeiten Schlichter. Sie lesen deinen Bericht und sprechen mit den Tätern und ihren Eltern.

Manchmal ist den Angreifern gar nicht klar, was sie angerichtet haben, und es tut ihnen sogar leid. In jedem Fall müssen sie alle Einträge im Netz sofort löschen. Oft hört die Schikane nach einem solchen Gespräch schnell auf. In einigen Fällen kann aber auch erst die Polizei oder ein Gericht die Angreifer stoppen.

Schuldig machen sich übrigens auch »Mitlacher«, die zwar selbst keine Gemeinheiten ins Netz stellen, sie aber weiterleiten. Jeder User ist mit dafür verantwortlich, dass wir auch online fair miteinander umgehen.

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.