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Das ist das
Berliner Olympiastadion
Hier finden
vier Gruppenspiele statt, eine Begegnung im Viertelfinale und
das Endspiel. Bestimmt ist das Stadion dann knüppeldickevoll:
74.400 Zuschauer passen rein! Das Olympiastadion wurde extra zur
WM umgebaut. Seine besonderen Kennzeichen: eine blaue Tartanbahn
und ein Dach, das alle Sitzplätze überspannt.
Das Olympiastadion wurde zu den Olympischen
Spielen von 1936 gebaut. In Auftrag gegeben hat es Adolf Hitler,
der damals mit seiner Nationalsozialistischen Partei in
Deutschland an der Macht war. Die Olympischen Spiele sollten für
sein Deutschland und seine politischen Ideen werben. Deshalb
musste das neue Stadion auch bombastisch aussehen. Wenn keine
Spiele sind, kann man das Stadion besichtigen. Für Fußballfans
auf Besuch in Berlin ist das bestimmt sehr spannend!
Am
Brandenburger Tor
ist immer etwas los
Aber
natürlich gibt es in Berlin auch sonst noch eine Menge zu sehen.
Zum Beispiel das berühmteste Wahrzeichen Berlins, das
Brandenburger Tor. Dort ist immer eine Menge los.
Im Reichtag kannst
du den Abgeordneten von oben zusehen
Nur wenige
Schritte entfernt findet man eine Sehenswürdigkeit: den
Reichstag. Dort tagen die Abgeordneten des Deutschen Bundestags.
Den Plenarsaal, in dem sie dabei sitzen, kann man sehr oft in
den Fernsehnachrichten bewundern. Man kann den Abgeordneten aber
auch aufs Dach steigen und von der begehbaren Kuppel aus in den
Plenarsaal gucken.
Hier arbeitet die
Bundeskanzlerin, Angela Merkel
Das Gebäude ist
ziemlich neu. Denn die Regierung und das Parlament sitzen erst
seit 1999 in Berlin. Vorher war das gar nicht möglich: Berlin
war seit 1961 durch eine Mauer in zwei Teile geteilt. Der
Westteil der Stadt gehörte zur Bundesrepublik Deutschland, der
Ostteil zur DDR.
Der Checkpoint Charlie war einer
der bekanntesten Grenzübergänge im geteilten Berlin zwischen 1945 und 1990
Diese Mauer war
von Ost nach West nicht zu durchqueren. Von West nach Ost konnte
man zu Besuch einreisen und musste sich an Grenzübergängen wie
diesem kontrollieren lassen.
Die beiden Deutschlands
verfolgten politisch nämlich sehr unterschiedliche Ziele. Der
Westen war mit den USA verbündet, der Osten mit der damaligen
Sowjetunion. Erst 1989 öffnete sich die Mauer. Ein Jahr später
wurde Deutschland wieder ein Land.
Berlin hat sogar
zwei Zoos
Wegen dieser langen Teilung gibt es in Berlin
viele Dinge zweimal: zwei Zoos zum Beispiel. Einer heißt Zoo,
der andere Tierpark. Im Zoo leben auf engem Raum sehr viele
verschiedene Tierarten, darunter ein Panda; der Tierpark ist
mehr wie ein großes Freigehege angelegt. Man kann also in beide
Zoos gehen, ohne sich zu langweilen.
Palmen!
Sandstrand! Strandkörbe! Auch das ist Berlin
So sieht es im Strandbad Wannsee aus, wo man sich im Sommer fühlen
kann wie an der Ostsee. Auch sonst gibt es in Berlin viel Wasser: die Spree und die Havel
fließen durch die Stadt, Kanäle verbinden die beiden Flüsse, und ein paar Seen gibt es auch.
Man kann mit Ausflugsdampfern fahren oder paddeln.
Berlin ohne
Currywurst? Ditte jeht ja jar nich, wa!
Ach ja: Wenn du nach Berlin kommst, solltest du unbedingt eine
Currywurst probieren. Das war jahrzehntelang das typische Berliner Fastfood. Allerdings ist
der Döner inzwischen viel beliebter als die Currywurst. Aber du kannst ja selbst entscheiden,
was dir besser schmeckt. Wir sind gespannt!

Autor: Kristine
Kretschmer
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