Mit 312.685 Quadratkilometern Fläche ist unser östliches Nachbarland etwas kleiner als Deutschland und die Einwohnerzahl ist mit knapp 39 Millionen ungefähr nur halb so groß.
1989 fanden freie Wahlen in Polen statt. Die kommunistische Einheitspartei, die bis dahin geherrscht hatte, wurde abgelöst. Jetzt ist das Land eine Demokratie mit einem vom Volk gewählten Parlament und ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.
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Warschau mit 1,7 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt und der Regierungssitz des Landes. Die Stadt hat sich zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Handelszentrum in Ost- und Mitteleuropa entwickelt. Bekannt ist die Partnerstadt von Berlin auch wegen ihrer vielen Museen und Kunstdenkmäler.
Polen ist ein Neuling bei der Fußball-EM. Die Nationalelf hat sich das erste Mal für die Europameisterschaft qualifiziert.

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Kurz nach der Gründung der polnischen Republik wurde 1919 der polnische Fußballverband (PZPN) gegründet. Das erste Länderspiel verlor man 1921 gegen Ungarn 0:1. Doch die glorreiche Zeit sollte noch kommen. Insgesamt nahm eine Auswahl aus Polen sieben Mal bei Endrunden von Fußballweltmeisterschaften teil. Die größten Erfolge wurden 1974 und 1982 erreicht, als man es jeweils auf den dritten Platz schaffte. Bei den letzten Turnieren 2002 und 2006 kam man allerdings nicht über die Vorrunde hinaus. Die 70er gelten als die erfolgreichste Zeit der polnischen Mannschaft, als sie zu den besten Teams der Welt gehörten.
















